Meine Arbeitsweise

Die Faszination der Pferde und die fassettenreiche Arbeit des Heilpädagogischen Reitens ermöglicht eine erfolgreiche Zusammenarbeit, in der die Ganzheitlichkeit des Menschen gesehen wird. Hier spielt das Handicap des Menschen keine Rolle. Das Pferd begegnet ihm grundsätzlich neugierig, kontaktfreudig und wertfrei.

Kind und Pferd im Zentrum

Das Heilpädagogische Reiten ist unter der Voraussetzung einsetzbar, dass die Grundannahme besteht, dass „Behinderungen“ oder Störungen nicht von uns „heilbar“ sind. Vieles jedoch wird durch das Heilpädagogische Reiten gelindert, stabilisiert und Ressourcen werden gefördert. Die Voraussetzung hierfür ist, den Klienten so zunehmen, wie er ist und ihn dort abzuholen, wo er ist. Der ganzheitliche Ansatz ist auch im Aufbau der Therapieeinheiten wieder zu finden. Das Pferd steht im Zentrum des Geschehens und durch besondere Erlebnisse, Entdeckungen und/oder Herausforderungen erlebt der Klient den Zugang zu sich und seiner Umwelt.

Intensiver Beziehungsaufbau

Nach dem intensiven Beziehungsaufbau zum Pferd sind die Ausritte in den Wald oder in die Wümmewiesen die Orte, wo die Klienten zu eigenem Denken, zu Fantasien und zu spontanen Handlungen ermutigt werden. Es gibt Zeit zum Verweilen, neue Eindrücke können gewonnen werden und die eigene Kreativität kann entwickelt werden. Solche Erlebnisse ermöglichen vielfältige und elementare Erfahrungen. Im günstigsten Fall kann der Klient seine neu gewonnene Erfahrung auf eine spätere Situation z.B. im Alltag übertragen.